Mode & Maritimes: "Culture Catwalk" noch bis 1.11.2026

Culture Catwalk – Mode trifft Maritimes
Was verbindet zeitgenössische Mode mit maritimen Objekten? Die Antwort lässt sich beim „Culture Catwalk“, einem Studienprojekt der AMD Akademie Mode und Design, im Internationalen Maritimen Museum Hamburg (IMMH) erleben
Die Studierenden bringen Alt und Neu in kreative Resonanz, indem sie einen Reigen schaffen aus klassischer Malerei, grobschlächtigen Antriebstechniken, rauen und feinen Materialien, ergänzenden und kontrastierenden Farbwelten. Dieser ist nun im IMMH zu sehen. „Culture Catwalk“ vereint junge Kreative aus den Studiengängen Modedesign, Designmanagement sowie Fashion Journalism & Communication und ist noch bis 01. November 2026 im IMMH zu sehen.
Insgesamt umfasst der „Culture Catwalk“ 15 Spots auf mehreren Decks. Hier finden Sie die Texte zu den jeweiligen Inszenierungen.
+++ DECK 2 +++
VON PULVER ZU PRETIOSEN (Spot 1)
Ein Dialog zwischen Form und Funktion
Was heute als zarte Schmuckästhetik erscheint, hatte einst eine überraschend praktische Funktion: Muscheln dienten im maritimen Kontext nicht nur als dekorative Naturformen, sondern auch als Behälter, etwa für Schießpulver. Ihre stabile, schützende Form machte sie zu nützlichen Objekten an Bord und Land – ein Sinnbild für eine Zeit, in der jedes Material bewusst genutzt wurde. Heute findet sich die Muschel in zeitgenössischen modischen Kreationen wieder. Ihre organische Struktur wird aufgegriffen und in rein dekorative Formen übersetzt. In Verbindung mit den historischen Exponaten stellt sich damit eine spannende Frage: Was wird hier eigentlich ausgestellt – eine Form, eine Funktion, oder vielleicht beides zugleich? So eröffnet Mode einen Dialog zwischen Schönheit, Nutzen und dem gestalterischen Prozess selbst, der je nach Kontext unterschiedlich interpretiert werden kann. Diesen Dialog greift auch Shell Couture von Sahra Chokr auf: Ausgangspunkt des Entwurfs ist die Muschel als funktionales wie ästhetisches Vorbild. In der Kreation selbst tritt die ursprüngliche Funktion zurück – übrig bleibt ein rein ästhetisches Detail, das durch seine natürliche Eleganz und organische Form überzeugt.
TAUWERK ALS TRÄGER VON GESCHICHTE UND STIL (Spot 2)
Zwischen maritimer Handwerkskunst & moderner Modeinszenierung
Tauwerk begleitet die Seefahrt seit Jahrhunderten. Durch Flechten, Wickeln und Verdrehen entstehen aus einzelnen Fasern stabile Seile, die bis heute ein wichtiger Bestandteil maritimer Handwerkskunst sind. Genau diese Techniken und die markante Optik des Tauwerks bilden die Grundlage für das Design. Die Korsage von Uzay Özalp greift Struktur, Materialität und Flechtkunst auf und übersetzt sie in eine neue Form. Unterschiedlich angeordnete und miteinander verflochtene Taue erzeugen ein haptisches Statement-Piece, das an traditionelle Seilkonstruktionen erinnert und gleichzeitig eine feminine Silhouette schafft. Aufgewachsen in einer Friseurfamilie, wollte die Designerin Haare neu denken. So entstanden „Verflochtene Horizonte“ – Hüte aus upgecycelten synthetischen Haaren, geformt in maritime Flechtmuster. Tauwerk wird hier nicht nur als funktionales Material verstanden, sondern als Inspirationsquelle für ein modernes Designobjekt.
+++ DECK 3 +++
ANTRIEBSKRAFT UND GLAMOUR (Spot 3)
Von industrieller Funktion zu modischer Form
Mit der Industrialisierung veränderte sich die Schifffahrt grundlegend. Neue Antriebstechniken machten Schiffe schneller, leistungsfähiger und unabhängiger von Wind und Strömung. Im Maschinenraum wurde dieser Wandel sichtbar: filigranere Konstruktionen, präzisere Bauteile und metallische Oberflächen prägten eine neue Dynamik und Ästhetik , die in der Inszenierung in die Gegenwart übersetzt werden. Die Farbigkeit der Sonnenbrillen bildet einen bewussten Kontrast zu den historischen Kupferelementen. Wellenförmige Strukturen greifen die Dynamik der Bewegung auf. Vergangenes und Zeitgenössisches treffen hier aufeinander und erzeugen ein Spannungsfeld zwischen Funktionalität und Ästhetik. Das Hutdesign der AMD-Studentin Noemi Franck, inspiriert von den Strömungen der rotierenden Schiffsschraube, bildet eine skulpturale Silhouette. „Propulsion“ steht für Transformation und übersetzt die Kraft industrieller Systeme in ein zeitgenössisches Designobjekt.
IM GEDÄCHTNIS DES HOLZES (Spot 4)
Von Wäldern, Duftspuren und dem Ursprung der Seefahrt
Über Jahrhunderte hinweg bestimmten Eiche, Ulme oder Zeder den Bau großer Schiffe, lange bevor Eisen und Stahl die Werften veränderten. Auf Deck 3 erzählen historische Exponate vom enormen Bedarf an Holz, der Landschaften veränderte, Handelswege entstehen ließ und Wälder zu einem zentralen Rohstoff der Seefahrt machte. Zwischen Baumstämmen und Rindenstrukturen wird die Verbindung zu den ursprünglichen Materialien aufgegriffen und in einen modernen gestalterischen Kontext übertragen. So entsteht ein Dialog zwischen Natur, Handwerk, Herkunft und maritimer Geschichte. Unsere Inszenierung greift die Bedeutung von Holz auf und zeigt, wie der Werkstoff bis heute in neuer Form weiterlebt. Hier werden Düfte präsentiert, deren Verschlusskappen aus unterschiedlichen Holzarten gefertigt sind. Das natürliche Material vermittelt Wertigkeit und eine besondere Nähe zur Natur. Gleichzeitig verbinden viele Menschen Holz mit warmen, natürlichen und hochwertigen Duftwelten. Die Flacons zeigen, wie ein Werkstoff, der über Jahrhunderte die maritime Geschichte geprägt hat, auch in modernen Designobjekten seinen Platz findet und bis heute für Qualität, Herkunft und Authentizität steht.
UNTER DRUCK GEFORMT (Spot 5)
Über die neue Materialität des 19. Jahrhunderts
Mit dem 19. Jahrhundert begann ein grundlegender Wandel im Schiffbau. Eisen und Stahl sowie genietete Stahlplatten verdrängten zunehmend traditionelle Holzkonstruktionen und veränderten die Bauweise der Schiffe und Werften. Schützende Beschichtungen machten größere und widerstandsfähigere Schiffskörper möglich und wurden zum sichtbaren Ausdruck industrieller Entwicklung und technischer Präzision. Die Inszenierung greift diese industrielle Ästhetik auf: Metallische Oberflächen und Nietenstrukturen erinnern an technische Verbindungselemente und übertragen die Materialität des Schiffbaus in einen zeitgenössischen Gestaltungskontext. Denn die goldenen Nieten an der Ledertasche und dem Ledergürtel treten nicht mehr als funktionales Bauteil auf, sondern als bewusst eingesetztes Gestaltungselement. Ihre glänzenden Oberflächen ziehen den Blick auf sich und verleihen den Objekten Charakter und Wertigkeit. So wird sichtbar, wie sich ein ursprünglich rein praktisches Detail über die Zeit hinweg zu einem ästhetischen Merkmal entwickelt hat.
DIE KUNST DES TREIBENS (Spot 6)
Traditionelles Handwerk neu interpretiert
Mit dem Binsenboot vom Titicaca-See begegnet uns eine der ältesten Formen menschlicher Fortbewegung auf dem Wasser. Gefertigt aus dicht gebundenen Totora-Schilfbündeln, wurde es über Jahrhunderte in Bolivien und Peru als Fischer- und Transportboot genutzt. Seine Konstruktion zeigt, wie eng Naturmaterialien, Handwerk und maritime Mobilität miteinander verbunden sind. Die geflochtenen Strukturen und natürlichen Materialien werden in der Inszenierung aufgegriffen und zeitgenössisch interpretiert, wobei Form, Textur und handwerkliche Präzision in den Mittelpunkt rücken. Über dem Boot schweben Hüte, deren geflochtene Strukturen an die handwerkliche Machart des Binsenboots erinnern. Obwohl sie einem völlig anderen Zweck dienen, verbindet beide Objekte die Verarbeitung natürlicher Materialien und die Kunst des Flechtens. Gleichzeitig erzählen die Hüte von einer weiteren Parallele: Als Schutz vor der Sonne sind Kopfbedeckungen auf dem Wasser ebenso wichtig wie an Land.
SIGNAL IN ROT (Spot 7)
Präzision, Steuerung und starke Farbe
Das rote Flossenruder des Typs „SC“ von Becker Marine Systems, das sogenannte Becker-Ruder, gilt als wichtige Neuerung im Bereich der Schiffssteuerungsanlagen. Durch seine bewegliche Flosse erzielt es eine zwei- bis dreifach größere Ruderwirkung als herkömmliche Systeme und steht für Kontrolle, Wendigkeit und technische Präzision auf See. Die Inszenierung greift die Dynamik des Ruders auf und macht sie sichtbar. Während das rote Kleid durch seine fließende Silhouette Bewegung andeutet, erzeugen die frei hängenden Elemente eine Leichtigkeit, die an Wellen und Strömungen erinnert. Wie die bewegliche Flosse des Ruders ihre Wirkung erst im Wasser entfaltet, entsteht auch hier ein Eindruck von Dynamik. Das kräftige Rot verbindet beide Objekte visuell miteinander und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre besondere Formensprache.
DIENST AN DECK (Spot 8)
Kontrolle, Sicherheit und rote Details
Der Kesselwasserstand, gefertigt um 1900, diente dazu, den Wasserstand eines Dampfkessels sichtbar und kontrollierbar zu machen – ein entscheidender Sicherheitsfaktor an Bord. Die roten Griffe lenken Aufmerksamkeit, machen wichtige Bauteile sichtbar und stehen bis heute für Sicherheit, Warnung und Orientierung. Diese Signalwirkung findet sich auch in der Mode wieder. Als ausdrucksstarke Farbe zieht Rot den Blick auf sich, setzt bewusste Akzente und verleiht Objekten eine besondere Präsenz. So zeigt die Inszenierung, wie dieselbe Farbe in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt wird und dabei über ihre ursprüngliche Funktion hinaus eine starke visuelle Wirkung entfaltet.
+++ Deck 4 +++
MARITIME UNIFORM (Spot 9)
Von Borduniformen zu Fashion Codes
Matrosenuniformen mit dunkelblauem Stoff, klaren Silhouetten und vergoldeten Uniformknöpfen dienten nicht nur als Kleidung an Bord, sondern erfüllten eine konkrete Funktion. Sie machten Rangordnungen sichtbar, stärkten das Gemeinschaftsgefühl und sorgten für Wiedererkennbarkeit auf See. Die reduzierte Farbwelt aus Blau, Weiß und Gold prägt die maritime Bildsprache bis heute und ist zugleich eine wiederkehrende Inspirationsquelle für die Mode. Die Inszenierung greift diese historische Formensprache auf und übersetzt sie in eine moderne Interpretation der maritimen Uniform. Farben, klare Linien und charakteristische Elemente der Seemannskleidung werden neu kombiniert und von ihrer ursprünglichen Funktion gelöst. Aus der Uniform als Zeichen von Zugehörigkeit und Ordnung wird auf dem Catwalk ein zeitgenössisches modisches Statement.
+++ Deck 7 +++
GEBORGEN AUS DER TIEFE (Spot 10)
Von Forschung und Fundstücken
Auf Deck 7 erzählen Tauchroboter, Messinstrumente und Modelle davon, wie Menschen seit Jahrhunderten versuchen, das Meer zu erforschen und sichtbar zu machen, was unter der Oberfläche verborgen liegt. Der gelbe Backengreifer steht dabei für genau diesen Gedanken: suchen, bergen und entdecken. Daran knüpft auch die Inszenierung an. Gelbe Fundstücke wirken wie ein Schatz, der gerade aus der Tiefe des Meeres geborgen wird. Die Farbe greift dabei eine typische Farbgebung der Unterwassertechnik auf, bei der Gelb durch seine hohe Sichtbarkeit zum Einsatz kommt. Kette und Greifer verbinden die technische Welt der Tiefseeforschung mit einem modernen Modeobjekt. So treffen Forschung, Fundstücke und Gestaltung aufeinander, ohne den ursprünglichen Charakter des Ortes zu verlieren.
REISE IN DIE FORSCHUNG (Spot 11)
Wo altes Wissen auf neue Vorstellungskraft trifft
Ein Meeresvulkan, der von den archaischen Naturgewalten unserer Erde zeugt. Tauchroboter, die von menschlichem Entdeckergeist erzählen. Dazwischen eine Modeinszenierung, die die Folgen unseres Konsumverhaltens thematisiert und zeigt, wie aus scheinbar Verlorenem neue Bedeutung und Schönheit entstehen kann. Im Designprojekt „Waste to Value“ der Modekommunikationsstudentin Lisa Heuckelbach verbinden sich Materialforschung, Meeresschutz und modische Formfindung. Ausgangspunkt ist die Frage, wie aus den Folgen von Überfischung und Abfallproduktion gestalterisch neuer Wert entstehen kann. Geborgene Fischernetze, die in den Weltmeeren zur Gefahr für ganze Ökosysteme werden, erhalten durch Design einen neuen Lebenszyklus. Gekrönt wird die Inszenierung durch eine skulpturale Hutkreation, die in Zusammenarbeit mit der Hutmanufaktur Hut Falkenhagen entstand. Aus einem Material, das einst als Teil eines zerstörerischen Kreislaufs im Meer zurückblieb, wird so eine Geschichte über die Beziehung zwischen Mensch und Meer, zwischen naturwissenschaftlicher Forschung, gestalterischer Transformation und verantwortungsvollem Handeln. Unterstützt wurde das Projekt von Ghost Diving Germany e. V., einer Organisation, die seit über zehn Jahren weltweit verlorene Fischernetze aus den Meeren birgt. Unser Dank gilt Kai Wallasch und Ghost Diving Germany e. V. für die Sachspende und die freundliche Zusammenarbeit.
+++ Deck 8 +++
VON FREIHEIT, LICHT UND DEM RUF DER FERNE (Spot 12)
Ein Dialog mit historischen Segeln
Zwischen den Marinemalereien des 20. Jahrhunderts entfaltet sich auf Deck 8 eine Inszenierung, in der die Sehnsucht nach Ferne und Freiheit spürbar wird. Die historischen Gemälde erzählen von der Blütezeit der niederländischen Seefahrt, als Segelschiffe die Weltmeere durchquerten und zum Sinnbild von Aufbruch, Orientierung und Entdeckung wurden. Lichtdurchlässig und kraftvoll zugleich, vom Wind gespannt oder beinahe schwerelos, formen Segel Himmel und Horizont, spiegeln Wetter, Bewegung und Weite und ziehen den Blick bis heute in die Ferne. Diese Ästhetik greift Modedesign-Student Leonard Koukal mit seinem Werk „Segelhut“ und der Inszenierung auf. Die klare Silhouette und der Farbton des Huts erinnern an ein gesetztes Segel an Bord. So werden die Gedanken von Fortbewegung und Aufbruch aus der maritimen Bildwelt in ein zeitgenössisches Design umgesetzt.
FRAGILE FORMEN & MARITIME INSPIRATION (Spot 13)
Von Schwebe, Zerbrechlichkeit und schimmerndem Glanz
Als weiterer kostbarer Schatz fügt sich die Tasche in die Schatzkammer des Museums ein. Umgeben von schimmernden Steinen und selbst mit funkelnden Details besetzt, erinnert sie an ein wertvolles Objekt. Die Inspiration dafür findet sich in der benachbarten Vitrine: Das filigrane Glasschiff verbindet maritime Geschichte mit traditioneller Glaskunst. Masten, Wanten und Segel sind vollständig aus Glas gefertigt und lassen das historische Segelschiff durch seine Transparenz und feine Struktur beinahe schwerelos erscheinen. Licht und Spiegelungen verleihen dem seltenen Exponat einen schimmernden, fragilen Charakter. Diese Eigenschaften finden sich in der Tasche wieder. Der glänzende Stoff erinnert an die Klarheit des Glases, während die reflektierenden Steine dessen Lichtspiel aufnehmen. So verbindet die Inszenierung die Kostbarkeit des Glasschiffs mit der Ästhetik eines modernen Modeobjekts.
HINTER DEM HORIZONT (Spot 14)
Wo Bilder beginnen zu erzählen
Seit Jahrhunderten versuchen Menschen, das Meer nicht nur zu bereisen, sondern auch festzuhalten. Auf Deck 8 zeugen maritime Gemälde von der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Ozean und erzählen von Sehnsucht, Freiheit und der Faszination für die Weite des Meeres. Das Gemälde „Seestück“ von Johannes Holst greift genau diese Stimmung auf: Licht, Wind und Wellen verschmelzen zu einer bewegten Szenerie, die die gewaltige Präsenz des Ozeans erfahrbar macht. Das charakteristische Farbenspiel und die Form der sich aufbäumenden Wellen dienten AMD-Studentin Jolina Lemke als Inspiration für ihren Hut „L’Onde“ (französisch für „die Welle“). Angeregt von Holsts Gemälde verbindet das Design skulpturale Eleganz mit fließender Leichtigkeit. Die dynamische Form des Huts scheint die Wellen des Gemäldes über dessen Rahmen hinaus in den Raum weiterzuführen. Auch die präsentierte Tasche greift die Farbwelt des „Seestücks“ auf: Ihr Verlauf lässt Himmel, Wasser und Licht ineinanderfließen und setzt die Bildkomposition außerhalb der Leinwand fort. Historische Malerei wird übersetzt in eine moderne Designsprache von Naturgewalt, Bewegung und menschlichem Sehnen.
JENSEITS DER SEE (Spot 15)
Maritime Muster auf neuen Wegen
Über Jahrhunderte bilden maritime Muster bis heute eine eigene Bildsprache. Sie erzählen von Fernweh, Fundstücken und Entdeckungen ferne Orte. Heute begegnen sie uns weit über die Schifffahrt hinaus und haben ihren Weg in die Mode gefunden. Die Inszenierung spielt mit diesem Wandel: Was einst eng mit dem Meer verbunden war, löst sich von seinem Ursprung und findet in einem neuen Umfeld seinen Platz.
AUSGEBUCHT - Tag des offenen Denkmals: „Der Kaispeicher B - Architektur und Geschichte“

Der Kaispeicher B ist der älteste Speicher im Hamburger Hafengebiet. Er wurde 1878/79 von B. G. J. Hansen und W. E. Meerwein im neogotischen Stil als Silo- und Bodenspeicher erbaut. Ab 2006 wurde er unter der Leitung der Architektin Mirjana Markovic und unter maßgeblicher Mithilfe der Baufirma Otto Wulf renoviert. Am 25. Juni 2008 eröffnete in seinen Räumlichkeiten das Internationale Maritime Museum Hamburg. Zum Tag des offenen Denkmals laden wir Sie zu einer Architektur- und Museumsführung ein.
Dauer 120 Minuten.
Treffpunkt in der Passage.
Führung kostenfrei.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich ist. Aktuell sind leider alle Plätze belegt. Sollten kurzfristig Plätze frei werden, informieren wir Sie an dieser Stelle.
Ein Sonntag für die Kids: der Elbsommer am 2. August im IMMH
Unser Action-Tag für Kids: Elbsommer im IMMH am 2. August
Aufgepasst, Piratinnen und Seebären (und alle, die es werden wollen)! Am Sonntag, den 2. August ist es wieder so weit: Wir laden euch und eure Eltern ein zu unserem Action-Nachmittag im Rahmen des diesjährigen Elbsommers. Auf euch warten u. a.:
- ein Geschicklichkeits-Parcours, bei dem ihr sogar eine Urkunde bekommt
- ein Basteltisch, an dem ihr maritime Buttons herstellen könnt
- eine Station, an der ihr echte Seemannsknoten lernt
Das Familien-Event ist gratis zugänglich und findet am Sonntag, dem 2. August, auf dem Vorplatz vor dem Museum statt und bietet von 13 bis 17 Uhr jede Menge Spaß für Groß und Klein.
Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Das IMMH ist offizieller Partner der Veranstaltungsreihe Elbsommer, die seit über 20 Jahren die elbnahen Stadtteile während der Sommermonate belebt. Plätze, Parks und Promenaden der HafenCity und in Rothenburgsort verwandeln sich in pulsierende Treffpunkte und bieten dank zahlreicher Unterstützer: innen und Fördernden ein breites Spektrum an nicht-kommerziellen und kostenlosen Veranstaltungen. Von Juni bis August bieten sowohl etablierte als auch neue Partner:innen jedes Wochenende ein abwechslungsreiches Programm aus Kultur, Geschichte, Sozialem, Unterhaltung, Musik und Bewegung.
Ist das wirklich aus Papier? – Papiermodellbau-Ausstellung im IMMH

Papiermodellbau-Ausstellung im Internationalen Maritimen Museum Hamburg
Wir freuen uns, Ihnen eine Ausstellung Papiermodelle im „Schwimmenden Klassenzimmer“ präsentieren zu können.
Es werden verschiedene Papiermodelle gezeigt und erläutert.
Besucherinnen und Besucher erhalten dabei spannende Einblicke in die Techniken und die Funktionsweise des Papiermodellbaus.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – ob groß oder klein.
Staunen Sie, was man alles aus Papier machen kann, und entdecken Sie vielleicht Ihr neues Hobby.
Termine: 30.05. & 31.05., 10:00 – 18:00 Uhr
Treffpunkt: Deck 1, „Schwimmendes Klassenzimmer“
Kosten: Museumseintritt
Einladung zur Eröffnung: „Maritime Geschichte erleben mit PLAYMOBIL“

+++ Save the date: 7. Mai 2026 +++ Eintritt frei ab 14 Uhr +++
Einladung zur Eröffnung: „Maritime Geschichte erleben mit PLAYMOBIL“
Am Donnerstag, den 7. Mai 2026 um 15 Uhr, feiern wir ein ganz besonderes Event. Zur Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung laden wir ganz herzlich Kinder, Eltern und Großeltern ins Internationale Maritime Museum Hamburg ein. Der Eintritt ist an diesem Tag für kleine und große Gäste ab 14 Uhr frei. Das Programm umfasst folgende Highlights:
- Grußwort des Museumsvorstands
- Einleitende Worte des PLAYMOBIL-Künstlers Oliver Schaffer
- Live-Musik
- Gratis-PLAYMOBIL-Figuren für unsere kleinen Gäste (solange Vorrat reicht)
Die Sonderausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine maritime Zeitreise. In zehn begeisternden Dioramen gibt es faszinierende historische Szenen zu entdecken: von den Römern über Wikinger, Händler und Piraten bis zum modernen Containerschiff – umgesetzt in liebevoller Detailarbeit von Diorama Artist Oliver Schaffer.
Hörstationen vermitteln spannendes Wissen über längst vergangene Zeiten, während die jüngsten Gäste an vier Spieltischen mit PLAYMOBIL-Figuren in ihre eigene Fantasiewelt eintauchen können.
Die Sonderausstellung kann bis zum 8. November 2026 besucht werden, täglich von 10 bis 18 Uhr.
Lange Nacht der Museen 2026: Wir sind dabei!

Unser Motto: "Unheimliches Meer"
Volles Programm bei der Langen Nacht der Museen im IMMH – gruseln, staunen, mitmachen!
Erleben Sie Führungen und Vorträge wie zur ENDURANCE-Expedition oder „160 Jahre Seenotretter“, einen mystischen Rundgang zu „Sagen, Nixen und Seemannsgarn“, Fechtschaukampf und Waffenkunde, Fahrten mit unseren Schiffsführungssimulatoren für Groß und Klein, Mitmachaktionen, Basteln, Kinderschminken sowie Musik auf unserem historischen Flügel und Soul, Funk und Pop von „Heet & Smith“. Fürs leibliche Wohl sorgen das Restaurant „Alte Liebe“ und „ASTRA Seegang“. Unser Highlight in diesem Jahr wird der gruselige Besuch der verlassenen Seelen aus dem Hamburg Dungeon in unserem historischen Kaispeicher sein.
Eine gruselige und maritime Faszination für die ganze Familie!
Unser Programm
18:00 - 00:30 Uhr
Bar von ASTRA Seegang - Steht schief, läuft trotzdem
Hafenschnack & Hopfen: Ein Ankerpunkt für Durstige.
Treffpunkt: Deck 2
18:00 - 00:00 Uhr
Restaurant „Alte Liebe"
Herzhafte norddeutsche Snacks & Spezialitäten, Fischbrötchen und Getränke.
Treffpunkt: Erdgeschoss
18:00 - 23:00 Uhr
Schreckliches Gruseln im alten Kaispeicher: Das Hamburg Dungeon zu Gast im IMMH

Zwischen Exponaten und Geschichte huschen düstere Gestalten aus Hamburgs grausiger Vergangenheit über die Decks, die euch zum Gruseln bringen werden.
18:00 - 22:00 Uhr
Die Bastelwerkstatt: Meerestiere und Schiffe aus Papier
In unserem „Schwimmenden Klassenzimmer“ auf Deck 1 können Kinder Meerestiere und Schiffe aus Papier basteln.
Treffpunkt: Deck 1, „Schwimmendes Klassenzimmer“
18:00 - 22:00 Uhr
Achtung es blubbert! Unsere Unterwassermonsterwerkstatt!
Kommt und bastelt Haie und Anglerfische aus Wäscheklammern, verziert sie mit Farben und Glitzer und lasst eure Monster blubbern und leuchten.
Treffpunkt: Deck 7, Forschungsstation
18:00 - 22:00 Uhr
Der Schiffsführungssimulator für Kinder ist in Betrieb
Einmal ein richtiger Kapitän sein und eine Barkasse im gekonnten Slalom durch den Hamburger Hafen steuern. Im Internationalen Maritimen Museum Hamburg in der Speicherstadt können Kinder an einem Schiffsführungssimulator das Kommando übernehmen.
Treffpunkt: Deck 1
18:00 - 22:00 Uhr
Unsere Modellbauwerkstatt hat zum Staunen und Mitmachen geöffnet.
Treffpunkt: Deck 1
18:00 - 22:00 Uhr
Spuk & Farbe: Kinderschminken bis es spukt
Ob süße Gespenster, freche Monster oder glitzernde Spinnen – beim Kinderschminken entstehen mit Farbe und Fantasie kleine Gruselkunstwerke, die Spaß machen und garantiert nicht beißen.
Treffpunkt: Deck 7
18:30 - 19:00 Uhr
Märchenerzählung: Der goldene Fisch
Märchen von Zauberfischen, Meerjungfrauen und der Bernsteinfee. Mit: Konstanze Nolte
Treffpunkt: Deck 7
18:30 - 19:00 Uhr
Highlight-Führung in Deutsch
Ein spannender Rundgang führt Sie in diesen 30 Minuten zu einigen der interessantesten Exponate der Ausstellung und lässt deren Geschichte lebendig werden. Eine Entdeckungstour, die Lust auf mehr macht.
Treffpunkt: Deck 8
18:30 - 19:00 Uhr
Highlight tour in English
In this 30-minute tour we will show you some of the most exciting objects of our exhibition. Gain an insight into one of the largest maritime collections in the world!
Treffpunkt: Deck 8
18:30 - 19:00 Uhr
Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator
Tokyo Express – Einlaufen HH ab Wedel
Treffpunkt: Deck 1
19:00 - 19:30 Uhr
Heet & Smith - Soul und Funk treffen auf Pop
Farhad Heet (Gitarre) und Robbie Smith (Schlagzeug) verleihen bekannten Songs mit ihren eigenen Interpretationen einen ganz neuen Ausdruck. Das Duo schafft es dabei durch sein interaktives Zusammenspiel wie eine komplette Band zu klingen. „Heet & Smith“ werden sich in kürzester Zeit in Ihre Herzen spielen. Versprochen!
Treffpunkt: Deck 2
19:00 - 20:00 Uhr
Ein Vortrag von Trixi Lange-Hitzbleck: Sir Ernest Shackleton – Die ENDURANCE-Expedition
Der Vortrag zur ENDURANCE-Expedition von 1914 bis 1917 entführt mit beeindruckenden Bildern und Filmaufnahmen in das goldene Zeitalter der Polarexpeditionen. Den historischen Plätzen stellt Trixi Bilder von heute gegenüber, Bilder, die sie von ihren eigenen Expeditionen mitgebracht hat.
Treffpunkt: Deck 7, KDM-Lounge
19:00 - 19:30 Uhr
Schrecken und Grusel aus der Gemälderestaurierung: Ein Blick in die gläserne Werkstatt
Schrecken und Grusel aus der Gemälderestaurierung: Ein Blick in die gläserne Werkstatt
Treffpunkt: Deck 8, Gläsernes Atelier
19:00 - 20:00 Uhr
Bei Anruf Kultur: Faszination Meeresforschung
Per Telefon die Lange Nacht der Museen live erleben, ohne vor Ort zu sein: Kulturvermittler*innen führen durch die Ausstellung und beschreiben, was sie sehen – im Austausch mit den Zuhörer*innen. Einwahl unter 040 6077392199. Jeweils zur vollen Stunde (18-21 Uhr) startet eine neue Führung in einem der teilnehmenden Museen: www.beianrufkultur.de.
Treffpunkt: Einwahl unter: 040 6077392199
19:30 - 20:00 Uhr
Highlight-Führung in Deutsch
Ein spannender Rundgang führt Sie in diesen 30 Minuten zu einigen der interessantesten Exponate der Ausstellung und lässt deren Geschichte lebendig werden. Eine Entdeckungstour, die Lust auf mehr macht.
Treffpunkt: Deck 8
19:30 - 20:00 Uhr
Highlight tour in English
In this 30-minute tour we will show you some of the most exciting objects of our exhibition. Gain an insight into one of the largest maritime collections in the world!
Treffpunkt: Deck 8
19:30 - 20:00 Uhr
Die Seefahrer sind los!
Fechtschaukampf & Waffenkunde mit Thomas Samek & Crew.
Treffpunkt: Deck 2
19:30 - 20:00 Uhr
Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator
Cape Engle – Einlaufen HH, Anlegen „Köhlfleet Süd“
Treffpunkt: Deck 1
20:00 - 20:30 Uhr
Schrecken und Grusel aus der Gemälderestaurierung: Ein Blick in die gläserne Werkstatt
In unserer gläsernen Restaurierungswerkstatt auf Deck 8 präsentiert unsere Restauratorin Milena del Duca Gemälde, deren Schäden einen unheimlichen Eindruck hinterlassen. Sichtbare und verborgene Veränderungen zeigen, was Kunstwerken im Laufe der Zeit widerfahren kann und wie darauf reagiert werden kann.
Treffpunkt: Deck 8, Gläsernes Atelier
20:00 - 20:30 Uhr
Rundgang durch das IMMH mit den Stadtspürern: Mystisches Meer - Sagen, Nixen und Seemannsgarn
Das Meer war für die Menschen schon immer voller Geheimnisse. Auf dieser Tour hörst du Geschichten von Nixen, Seeungeheuern, Geisterschiffen und Seemannsgarn. In der besonderen Atmosphäre des Speichers werden diese Erzählungen lebendig – mitten in Hamburg, wo das Meer nie fern ist. Ein mystischer Rundgang mit Kirsten Buchholzer (Stadtspürer).
Treffpunkt: Deck 8
20:00 - 20:30 Uhr
Märchenerzählung: „Das Meer war wie Blei! - Es war wie verhext“
Wir hören von der großen Meeres-Schildkröte und der Rettung der „Treuen Deern“. Märchen von Wind, Wasser und Meer. Mit Kamishibai – Bildern. Mit: Marion Hellmann
Treffpunkt: Deck 7
20:30 - 21:00 Uhr
Highlight-Führung in Deutsch
Ein spannender Rundgang führt Sie in diesen 30 Minuten zu einigen der interessantesten Exponate der Ausstellung und lässt deren Geschichte lebendig werden. Eine Entdeckungstour, die Lust auf mehr macht.
Treffpunkt: Deck 8
20:30 - 21:00 Uhr
Highlight tour in English
In this 30-minute tour we will show you some of the most exciting objects of our exhibition. Gain an insight into one of the largest maritime collections in the world!
Treffpunkt: Deck 8
20:30 - 20:50 Uhr
Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator
Tokyo Express – Einlaufen HH ab Halo, Anlegen „Pred 5/6″
Treffpunkt: Deck 1
20:30 - 20:50 Uhr
Vortrag „Über 160 Jahre Seenotretter, rausfahren, wenn andere reinkommen“
Seit über 160 Jahren ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in den Seegebieten von Nord – und Ostsee verantwortlich für die Durchführung des maritimen Such – und Rettungsdienstes.
Ihre selbstgestellte Aufgabe nimmt sie unabhängig, eigenverantwortlich und spendenfinanziert wahr.
Kapitän Michael Müller, ehemaliger Vormann des Seenotrettungskreuzers BERLIN / Station Laboe, gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die Entstehung der DGzRS: Vom Ruderrettungsboot bis zum modernen Seenotrettungskreuzer.
Er berichtet über die Arbeit der 1000 freiwilligen und festangestellten Rettungsmänner und -frauen auf den 53 Rettungsstationen an unseren Küsten und stellt die Technik der 60 Rettungseinheiten vor. Der abschließende Film demonstriert die besonderen Herausforderungen der Rettungsmannschaften bei jedem Wetter den sicheren Hafen zu verlassen, um Menschen aus Seenot zu retten oder aus kritischen Gefahrensituationen zu befreien.
Treffpunkt: Deck 7, KDM-Lounge
21:00 - 21:30 Uhr
Heet & Smith - Soul und Funk treffen auf Pop
Farhad Heet (Gitarre) und Robbie Smith (Schlagzeug) verleihen bekannten Songs mit ihren eigenen Interpretationen einen ganz neuen Ausdruck. Das Duo schafft es dabei durch sein interaktives Zusammenspiel wie eine komplette Band zu klingen. „Heet & Smith“ werden sich in kürzester Zeit in Ihre Herzen spielen. Versprochen!
Treffpunkt: Deck 2
21:00 - 21:30 Uhr
Schrecken und Grusel aus der Gemälderestaurierung: Ein Blick in die gläserne Werkstatt
In unserer gläsernen Restaurierungswerkstatt auf Deck 8 präsentiert unsere Restauratorin Milena del Duca Gemälde, deren Schäden einen unheimlichen Eindruck hinterlassen. Sichtbare und verborgene Veränderungen zeigen, was Kunstwerken im Laufe der Zeit widerfahren kann und wie man darauf reagiert.
Treffpunkt: Deck 8, Gläsernes Atelier
21:30 - 22:00 Uhr
Die Seefahrer sind los!
Fechtschaukampf & Waffenkunde mit Thomas Samek & Crew.
Treffpunkt: Deck 2
21:30 - 22:00 Uhr
Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator
Cape Engle – Ablegen „Köhlfleet Süd“
Treffpunkt: Deck 1
21:30 - 22:00 Uhr
Märchenerzählung: Und wie aus dem Nichts zog ein Sturm auf…
Unergründliche Tiefen, seltsame Wesen, geheimnisvolle Inseln. Märchen vom Meer aus Schottland, Island und Japan, begleitet mit Klängen der keltischen Harfe. Mit: Anja Wallbaum
Treffpunkt: Deck 7
21:30 - 22:00 Uhr
Highlight-Führung in Deutsch
Ein spannender Rundgang führt Sie in diesen 30 Minuten zu einigen der interessantesten Exponate der Ausstellung und lässt deren Geschichte lebendig werden. Eine Entdeckungstour, die Lust auf mehr macht.
Treffpunkt: Deck 8
21:30 - 22:00 Uhr
Highlight tour in English
In this 30-minute tour we will show you some of the most exciting objects of our exhibition. Gain an insight into one of the largest maritime collections in the world!
Treffpunkt: Deck 8
21:45 - 22:15 Uhr
Rundgang durch das IMMH mit den Stadtspürern: Mystisches Meer - Sagen, Nixen und Seemannsgarn
Das Meer war für die Menschen schon immer voller Geheimnisse. Auf dieser Tour hörst du Geschichten von Nixen, Seeungeheuern, Geisterschiffen und Seemannsgarn. In der besonderen Atmosphäre des Speichers werden diese Erzählungen lebendig – mitten in Hamburg, wo das Meer nie fern ist. Ein mystischer Rundgang mit Kirsten Buchholzer (Stadtspürer).
Treffpunkt: Deck 8
22:00 - 22:20 Uhr
Konzertmusik auf unserem historischen Flügel
Das Konzert auf dem historischen Flügel verbindet Musik und Geschichte auf besondere Weise. Der 1906 von der renommierten Julius Feurich Klavierfabrik gefertigte Mahagoni-Flügel erzählt von der goldenen Ära der Schnelldampfer. Erleben Sie, wie Nadja Lutter diesen Schatz zum Leben erweckt und die Atmosphäre vergangener Zeiten wiederaufleben lässt.
Treffpunkt: Deck 6
22:00 - 23:00 Uhr
Vortrag „Über 160 Jahre Seenotretter, rausfahren, wenn andere reinkommen“
Seit über 160 Jahren ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in den Seegebieten von Nord – und Ostsee verantwortlich für die Durchführung des maritimen Such – und Rettungsdienstes.
Ihre selbstgestellte Aufgabe nimmt sie unabhängig, eigenverantwortlich und spendenfinanziert wahr.
Kapitän Michael Müller, ehemaliger Vormann des Seenotrettungskreuzers BERLIN / Station Laboe, gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die Entstehung der DGzRS: Vom Ruderrettungsboot bis zum modernen Seenotrettungskreuzer.
Er berichtet über die Arbeit der 1000 freiwilligen und festangestellten Rettungsmänner und -frauen auf den 53 Rettungsstationen an unseren Küsten und stellt die Technik der 60 Rettungseinheiten vor. Der abschließende Film demonstriert die besonderen Herausforderungen der Rettungsmannschaften bei jedem Wetter den sicheren Hafen zu verlassen, um Menschen aus Seenot zu retten oder aus kritischen Gefahrensituationen zu befreien.
Treffpunkt: Deck 7, KDM-Lounge
22:30 - 23:00 Uhr
Heet & Smith - Soul und Funk treffen auf Pop
Farhad Heet (Gitarre) und Robbie Smith (Schlagzeug) verleihen bekannten Songs mit ihren eigenen Interpretationen einen ganz neuen Ausdruck. Das Duo schafft es dabei durch sein interaktives Zusammenspiel wie eine komplette Band zu klingen. „Heet & Smith“ werden sich in kürzester Zeit in Ihre Herzen spielen. Versprochen!
Treffpunkt: Deck 2
22:30 - 23:00 Uhr
Highlight-Führung in Deutsch
Ein spannender Rundgang führt Sie in diesen 30 Minuten zu einigen der interessantesten Exponate der Ausstellung und lässt deren Geschichte lebendig werden. Eine Entdeckungstour, die Lust auf mehr macht.
Treffpunkt: Deck 8
23:15 - 23:45 Uhr
Rundgang durch das IMMH mit den Stadtspürern: Mystisches Meer - Sagen, Nixen und Seemannsgarn
Das Meer war für die Menschen schon immer voller Geheimnisse. Auf dieser Tour hörst du Geschichten von Nixen, Seeungeheuern, Geisterschiffen und Seemannsgarn. In der besonderen Atmosphäre des Speichers werden diese Erzählungen lebendig – mitten in Hamburg, wo das Meer nie fern ist. Ein mystischer Rundgang mit Kirsten Buchholzer (Stadtspürer).
Treffpunkt: Deck 8
22:30 - 23:00 Uhr
Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator
Cape Engle – Ablegen Rethe „Oiltanking Blumensand“
Treffpunkt: Deck 1
23:30 - 00:00 Uhr
Highlight-Führung in Deutsch
Ein spannender Rundgang führt Sie in diesen 30 Minuten zu einigen der interessantesten Exponate der Ausstellung und lässt deren Geschichte lebendig werden. Eine Entdeckungstour, die Lust auf mehr macht.
Treffpunkt: Deck 8
Modellbautage 2026
Die Internationalen Schiffsmodellbautage sind für Schiffsmodellbauer aller Sparten eine ausgezeichnete Gelegenheit, in den historischen Räumen des IMMH im Kaispeicher B an der Koreastraße inmitten von Speicherstadt und HafenCity ihre Modelle zu zeigen und sich untereinander auszutauschen. Bei der vergangenen Ausstellung im September 2024 kamen rund 45 Aussteller aus mehreren europäischen Ländern zusammen und zeigten rund 1.000 Schiffsmodelle. Zu sehen waren Modelle aus allen Bereichen des Schiffsmodellbaus. Die Skala reichte von ferngesteuerten Großmodellen mit bis zu 3,5 Metern Länge bis zu winzigen Kunstwerken aus Karton, die im Maßstab 1:1250 gefertigt und nur wenige Zentimeter groß sind. Auch fantastische Dioramen und Präsentationen in den unterschiedlichsten Maßstäben wurden gezeigt. Einen Schwerpunkt bildete das Thema 3-D-Druck, der von mehreren Ausstellern vorgestellt wurde. Diese neue Technologie spielt im Schiffsmodellbau neben den seit langem etablierten Methoden eine immer größere Rolle.
Wie auch in den vergangenen Jahren sind Schiffsmodellbauer aus der ganzen Welt aufgerufen, sich im Oktober des kommenden Jahres in Hamburg zu treffen. Darunter fallen Einzelpersonen, die teilnehmen möchten, genauso wie Modellbauclubs oder Vereine, die gemeinsam ihre Modelle präsentieren wollen.
Es können leider keine weiteren Anmeldungen angenommen werden.
Bei Fragen zur Veranstaltung, können Sie sich unter a.reineward@imm-hamburg.de (Antje Reineward) oder unter f.ilse@t-online.de (Frank Ilse) direkt beim Organisationsteam der Veranstaltung melden.
Termin: Samstag, 10. und Sonntag, 11. Oktober 2026
Aufbau: Freitag, 09. Oktober 2026
Herbstferienprogramm 2025

Papierschiffbau-Workshop
Wir laden alle jungen Schiffbauerinnen und Schiffbauer herzlich ein, in den Hamburger Ferien ihre Geschicklichkeit und Kreativität unter Beweis zu stellen.
Unter erfahrener Anleitung baut ihr euer eigenes Modellschiff – und natürlich dürft ihr es am Ende mit nach Hause nehmen.
Termine: Mo, 20.10. und Di, 21.10.2025
Zeit: jeweils 11.00 – 14.00 Uhr
Geeignet für Kinder von 10 bis 12 Jahren
Preis: 5 € pro Kind (inklusive Material)

Buddelschiff-Workshop
Wir freuen uns auf viele junge Schiffbauerinnen und Schiffbauer, die in den Hamburger Ferien ihre Geschicklichkeit und Kreativität unter Beweis stellen wollen. In unseren Workshops könnt ihr euch unter erfahrener Anleitung ein Buddelschiff bauen, das ihr später selbstverständlich mit nach Hause nehmt.
Termine: Di, 28.10. und Mi, 29.10.2025
Zeit: jeweils 11.00 – 13.00 Uhr
Geeignet für Kinder ab 12 Jahren
Preis: 8 € pro Kind (inklusive Material)

„Glitzern auf See“ – Bunter Mal-Workshop für Kinder rund um Meer & Fantasie
Leinen los für die Fantasie!
In diesem kreativen Kinder-Workshop tauchen wir ein in die schillernde Welt von Meer, Strand und Unterwasserträumen. Mit bunten Farben, Glitzer und jeder Menge Fantasie gestalten wir maritime Bilder – von glitzernden Wellen bis zu funkelnden Meeresbewohnern.
Termine: Do, 23.10. und Do, 30.10.2025
Zeit: jeweils 11.00 – 13.00 Uhr
Geeignet für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Keine Vorkenntnisse nötig – nur Lust auf Farbe, Glitzer und Meereszauber!
Preis: 5 € pro Kind (inklusive Material)
Anmeldung
Anmeldungen werden erbeten bis 3 Tage vorher dem Termin unter bildungundvermittlung@imm-hamburg.de
Unser Ferienprogramm ist auch Teil des Hamburger Ferienpasses. Die Angebote sind BuT (Bildungs- und Teilhabepaket) geeignet.
Leinen los zur Welterbenacht!
Unser Programm

Highlight-Führung
Im denkmalgeschützten Kaispeicher B erwartet Sie eine spannende Entdeckungstour: Neun Themendecks voller faszinierender Exponate und maritimer Geschichten – ein Erlebnis, das Lust auf mehr macht.
Dauer: 60 Minuten
Start: 18.30 Uhr, 19.30 Uhr, 20.30 Uhr, 21.30 Uhr, 22.00 Uhr

Führung zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Kaispeicher B
Dieses historische Gebäude wird mit seinen bauhistorischen Details vorgestellt und gewährt spannende Einblicke in seine Bau- und Sanierungsgeschichte. Von der bewegten Bau- und Nutzungsgeschichte berichtet Denkmalpfleger Albert Schett, der das Museum seit vielen Jahren betreut.
Dauer: ca. 60 Minuten
Start: 19.00 Uhr und 21.00 Uhr

Unsere Modellbauwerkstatt hat geöffnet
Schauen Sie unseren Modellbauern in der offenen Werkstatt über die Schulter und erleben Sie, wie detailreiche Schiffsmodelle entstehen.

Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator
Auf Deck 1 erwartet Sie unser Schiffsführungssimulator – übernehmen Sie das Kommando über moderne Containerschiffe von 320 Metern Länge und 42 Metern Breite mit rund 8.500 TEU. Steuern Sie auf der Elbe von Stade elbaufwärts oder manövrieren Sie durch die Häfen von Hamburg, Rotterdam und Singapur. Ein einzigartiges, interaktives Erlebnis für alle, die Schiffe hautnah erleben wollen.
Hamburger Horizonte: Wissenschaft trifft Gesellschaft
Vortragsprogramm
Hitzewellen im Meer – Klimawandel vor unserer Haustür
Die Nord- und Ostsee werden wärmer – schneller als viele offene Ozeane. Was bedeutet das für Umwelt, Urlauber und das Klima? Der Vortrag erklärt, wie marine Hitzewellen entstehen, warum sie zunehmen und was das für unsere Küsten bedeutet.
15.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Wohin treibt die Flaschenpost? Driftberechnungen am BSH
Ein jahrzehntealtes Strömungsexperiment, eine wiederentdeckte Driftkarte und moderne Modellierung: Der Vortrag zeigt, wie das BSH früher mit Flaschenpost arbeitete und heute numerische Modelle nutzt, um Drift- und Ausbreitungswege in Nord- und Ostsee zu berechnen.
Termin: 22.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Das Argo Programm, Klima-Monitoring im Weltozean
Monitoring des Weltozeans: Meike Martins (BSH) wird das internationale Argoprogramm zur Überwachung der Ozeane vorstellen. Mit dieser Datengrundlage können wir die Rolle des Ozeans im globalen Klimawandel verstehen und vorhersagen. Neben Forschungsschiffen und Verankerungen sind die autonomen Messroboter die einzigen Datenquellen aus dem Inneren des Ozeans.
Termin: 29.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Sturmflutvorhersage in Hamburg und an der Nordseeküste
Wie werden Sturmflutvorhersagen erstellt? Warum gibt es diesen Dienst und wer interessiert sich dafür? Welche besonderen Sturmflutereignisse gab es in den letzten Jahren in Hamburg? Und wo sind die aktuellen Wasserstandsvorhersagen zu finden?
Um diese Fragen dreht sich der Vortrag, der den Sturmflutwarndienst Nordsee des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie vorstellt.
Termin: 05.11.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Wohin treibt die Flaschenpost? Driftberechnungen am BSH
Ein jahrzehntealtes Strömungsexperiment, eine wiederentdeckte Driftkarte und moderne Modellierung: Der Vortrag zeigt, wie das BSH früher mit Flaschenpost arbeitete und heute numerische Modelle nutzt, um Drift- und Ausbreitungswege in Nord- und Ostsee zu berechnen.
Termin: 22.10.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

Copernicus – Das europäische Auge des BSH auf Nord- und Ostsee
Schadstoffe im Meer? Woher kommen Sie und um was für Stoffe handelt es sich? Und welche Rolle spielt die bekannte Ewigkeitschemikalie PFAS im Meer? Um diese Fragen dreht sich der Vortrag, der auf Überwachungsdaten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie beruht.
Termin: 19.11.25, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: IMMH, Deck 7 (KDM-Lounge)

















