
Culture Catwalk – Mode trifft Maritimes
Was verbindet zeitgenössische Mode mit maritimen Objekten? Die Antwort lässt sich beim „Culture Catwalk“, einem Studienprojekt der AMD Akademie Mode und Design, im Internationalen Maritimen Museum Hamburg (IMMH) erleben
Die Studierenden bringen Alt und Neu in kreative Resonanz, indem sie einen Reigen schaffen aus klassischer Malerei, grobschlächtigen Antriebstechniken, rauen und feinen Materialien, ergänzenden und kontrastierenden Farbwelten. Dieser ist nun im IMMH zu sehen. „Culture Catwalk“ vereint junge Kreative aus den Studiengängen Modedesign, Designmanagement sowie Fashion Journalism & Communication und ist noch bis 01. November 2026 im IMMH zu sehen.
Insgesamt umfasst der „Culture Catwalk“ 15 Spots auf mehreren Decks. Hier finden Sie die Texte zu den jeweiligen Inszenierungen.
+++ DECK 2 +++
VON PULVER ZU PRETIOSEN (Spot 1)
Ein Dialog zwischen Form und Funktion
Was heute als zarte Schmuckästhetik erscheint, hatte einst eine überraschend praktische Funktion: Muscheln dienten im maritimen Kontext nicht nur als dekorative Naturformen, sondern auch als Behälter, etwa für Schießpulver. Ihre stabile, schützende Form machte sie zu nützlichen Objekten an Bord und Land – ein Sinnbild für eine Zeit, in der jedes Material bewusst genutzt wurde. Heute findet sich die Muschel in zeitgenössischen modischen Kreationen wieder. Ihre organische Struktur wird aufgegriffen und in rein dekorative Formen übersetzt. In Verbindung mit den historischen Exponaten stellt sich damit eine spannende Frage: Was wird hier eigentlich ausgestellt – eine Form, eine Funktion, oder vielleicht beides zugleich? So eröffnet Mode einen Dialog zwischen Schönheit, Nutzen und dem gestalterischen Prozess selbst, der je nach Kontext unterschiedlich interpretiert werden kann. Diesen Dialog greift auch Shell Couture von Sahra Chokr auf: Ausgangspunkt des Entwurfs ist die Muschel als funktionales wie ästhetisches Vorbild. In der Kreation selbst tritt die ursprüngliche Funktion zurück – übrig bleibt ein rein ästhetisches Detail, das durch seine natürliche Eleganz und organische Form überzeugt.
TAUWERK ALS TRÄGER VON GESCHICHTE UND STIL (Spot 2)
Zwischen maritimer Handwerkskunst & moderner Modeinszenierung
Tauwerk begleitet die Seefahrt seit Jahrhunderten. Durch Flechten, Wickeln und Verdrehen entstehen aus einzelnen Fasern stabile Seile, die bis heute ein wichtiger Bestandteil maritimer Handwerkskunst sind. Genau diese Techniken und die markante Optik des Tauwerks bilden die Grundlage für das Design. Die Korsage von Uzay Özalp greift Struktur, Materialität und Flechtkunst auf und übersetzt sie in eine neue Form. Unterschiedlich angeordnete und miteinander verflochtene Taue erzeugen ein haptisches Statement-Piece, das an traditionelle Seilkonstruktionen erinnert und gleichzeitig eine feminine Silhouette schafft. Aufgewachsen in einer Friseurfamilie, wollte die Designerin Haare neu denken. So entstanden „Verflochtene Horizonte“ – Hüte aus upgecycelten synthetischen Haaren, geformt in maritime Flechtmuster. Tauwerk wird hier nicht nur als funktionales Material verstanden, sondern als Inspirationsquelle für ein modernes Designobjekt.
+++ DECK 3 +++
ANTRIEBSKRAFT UND GLAMOUR (Spot 3)
Von industrieller Funktion zu modischer Form
Mit der Industrialisierung veränderte sich die Schifffahrt grundlegend. Neue Antriebstechniken machten Schiffe schneller, leistungsfähiger und unabhängiger von Wind und Strömung. Im Maschinenraum wurde dieser Wandel sichtbar: filigranere Konstruktionen, präzisere Bauteile und metallische Oberflächen prägten eine neue Dynamik und Ästhetik , die in der Inszenierung in die Gegenwart übersetzt werden. Die Farbigkeit der Sonnenbrillen bildet einen bewussten Kontrast zu den historischen Kupferelementen. Wellenförmige Strukturen greifen die Dynamik der Bewegung auf. Vergangenes und Zeitgenössisches treffen hier aufeinander und erzeugen ein Spannungsfeld zwischen Funktionalität und Ästhetik. Das Hutdesign der AMD-Studentin Noemi Franck, inspiriert von den Strömungen der rotierenden Schiffsschraube, bildet eine skulpturale Silhouette. „Propulsion“ steht für Transformation und übersetzt die Kraft industrieller Systeme in ein zeitgenössisches Designobjekt.
IM GEDÄCHTNIS DES HOLZES (Spot 4)
Von Wäldern, Duftspuren und dem Ursprung der Seefahrt
Über Jahrhunderte hinweg bestimmten Eiche, Ulme oder Zeder den Bau großer Schiffe, lange bevor Eisen und Stahl die Werften veränderten. Auf Deck 3 erzählen historische Exponate vom enormen Bedarf an Holz, der Landschaften veränderte, Handelswege entstehen ließ und Wälder zu einem zentralen Rohstoff der Seefahrt machte. Zwischen Baumstämmen und Rindenstrukturen wird die Verbindung zu den ursprünglichen Materialien aufgegriffen und in einen modernen gestalterischen Kontext übertragen. So entsteht ein Dialog zwischen Natur, Handwerk, Herkunft und maritimer Geschichte. Unsere Inszenierung greift die Bedeutung von Holz auf und zeigt, wie der Werkstoff bis heute in neuer Form weiterlebt. Hier werden Düfte präsentiert, deren Verschlusskappen aus unterschiedlichen Holzarten gefertigt sind. Das natürliche Material vermittelt Wertigkeit und eine besondere Nähe zur Natur. Gleichzeitig verbinden viele Menschen Holz mit warmen, natürlichen und hochwertigen Duftwelten. Die Flacons zeigen, wie ein Werkstoff, der über Jahrhunderte die maritime Geschichte geprägt hat, auch in modernen Designobjekten seinen Platz findet und bis heute für Qualität, Herkunft und Authentizität steht.
UNTER DRUCK GEFORMT (Spot 5)
Über die neue Materialität des 19. Jahrhunderts
Mit dem 19. Jahrhundert begann ein grundlegender Wandel im Schiffbau. Eisen und Stahl sowie genietete Stahlplatten verdrängten zunehmend traditionelle Holzkonstruktionen und veränderten die Bauweise der Schiffe und Werften. Schützende Beschichtungen machten größere und widerstandsfähigere Schiffskörper möglich und wurden zum sichtbaren Ausdruck industrieller Entwicklung und technischer Präzision. Die Inszenierung greift diese industrielle Ästhetik auf: Metallische Oberflächen und Nietenstrukturen erinnern an technische Verbindungselemente und übertragen die Materialität des Schiffbaus in einen zeitgenössischen Gestaltungskontext. Denn die goldenen Nieten an der Ledertasche und dem Ledergürtel treten nicht mehr als funktionales Bauteil auf, sondern als bewusst eingesetztes Gestaltungselement. Ihre glänzenden Oberflächen ziehen den Blick auf sich und verleihen den Objekten Charakter und Wertigkeit. So wird sichtbar, wie sich ein ursprünglich rein praktisches Detail über die Zeit hinweg zu einem ästhetischen Merkmal entwickelt hat.
DIE KUNST DES TREIBENS (Spot 6)
Traditionelles Handwerk neu interpretiert
Mit dem Binsenboot vom Titicaca-See begegnet uns eine der ältesten Formen menschlicher Fortbewegung auf dem Wasser. Gefertigt aus dicht gebundenen Totora-Schilfbündeln, wurde es über Jahrhunderte in Bolivien und Peru als Fischer- und Transportboot genutzt. Seine Konstruktion zeigt, wie eng Naturmaterialien, Handwerk und maritime Mobilität miteinander verbunden sind. Die geflochtenen Strukturen und natürlichen Materialien werden in der Inszenierung aufgegriffen und zeitgenössisch interpretiert, wobei Form, Textur und handwerkliche Präzision in den Mittelpunkt rücken. Über dem Boot schweben Hüte, deren geflochtene Strukturen an die handwerkliche Machart des Binsenboots erinnern. Obwohl sie einem völlig anderen Zweck dienen, verbindet beide Objekte die Verarbeitung natürlicher Materialien und die Kunst des Flechtens. Gleichzeitig erzählen die Hüte von einer weiteren Parallele: Als Schutz vor der Sonne sind Kopfbedeckungen auf dem Wasser ebenso wichtig wie an Land.
SIGNAL IN ROT (Spot 7)
Präzision, Steuerung und starke Farbe
Das rote Flossenruder des Typs „SC“ von Becker Marine Systems, das sogenannte Becker-Ruder, gilt als wichtige Neuerung im Bereich der Schiffssteuerungsanlagen. Durch seine bewegliche Flosse erzielt es eine zwei- bis dreifach größere Ruderwirkung als herkömmliche Systeme und steht für Kontrolle, Wendigkeit und technische Präzision auf See. Die Inszenierung greift die Dynamik des Ruders auf und macht sie sichtbar. Während das rote Kleid durch seine fließende Silhouette Bewegung andeutet, erzeugen die frei hängenden Elemente eine Leichtigkeit, die an Wellen und Strömungen erinnert. Wie die bewegliche Flosse des Ruders ihre Wirkung erst im Wasser entfaltet, entsteht auch hier ein Eindruck von Dynamik. Das kräftige Rot verbindet beide Objekte visuell miteinander und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre besondere Formensprache.
DIENST AN DECK (Spot 8)
Kontrolle, Sicherheit und rote Details
Der Kesselwasserstand, gefertigt um 1900, diente dazu, den Wasserstand eines Dampfkessels sichtbar und kontrollierbar zu machen – ein entscheidender Sicherheitsfaktor an Bord. Die roten Griffe lenken Aufmerksamkeit, machen wichtige Bauteile sichtbar und stehen bis heute für Sicherheit, Warnung und Orientierung. Diese Signalwirkung findet sich auch in der Mode wieder. Als ausdrucksstarke Farbe zieht Rot den Blick auf sich, setzt bewusste Akzente und verleiht Objekten eine besondere Präsenz. So zeigt die Inszenierung, wie dieselbe Farbe in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt wird und dabei über ihre ursprüngliche Funktion hinaus eine starke visuelle Wirkung entfaltet.
+++ Deck 4 +++
MARITIME UNIFORM (Spot 9)
Von Borduniformen zu Fashion Codes
Matrosenuniformen mit dunkelblauem Stoff, klaren Silhouetten und vergoldeten Uniformknöpfen dienten nicht nur als Kleidung an Bord, sondern erfüllten eine konkrete Funktion. Sie machten Rangordnungen sichtbar, stärkten das Gemeinschaftsgefühl und sorgten für Wiedererkennbarkeit auf See. Die reduzierte Farbwelt aus Blau, Weiß und Gold prägt die maritime Bildsprache bis heute und ist zugleich eine wiederkehrende Inspirationsquelle für die Mode. Die Inszenierung greift diese historische Formensprache auf und übersetzt sie in eine moderne Interpretation der maritimen Uniform. Farben, klare Linien und charakteristische Elemente der Seemannskleidung werden neu kombiniert und von ihrer ursprünglichen Funktion gelöst. Aus der Uniform als Zeichen von Zugehörigkeit und Ordnung wird auf dem Catwalk ein zeitgenössisches modisches Statement.
+++ Deck 7 +++
GEBORGEN AUS DER TIEFE (Spot 10)
Von Forschung und Fundstücken
Auf Deck 7 erzählen Tauchroboter, Messinstrumente und Modelle davon, wie Menschen seit Jahrhunderten versuchen, das Meer zu erforschen und sichtbar zu machen, was unter der Oberfläche verborgen liegt. Der gelbe Backengreifer steht dabei für genau diesen Gedanken: suchen, bergen und entdecken. Daran knüpft auch die Inszenierung an. Gelbe Fundstücke wirken wie ein Schatz, der gerade aus der Tiefe des Meeres geborgen wird. Die Farbe greift dabei eine typische Farbgebung der Unterwassertechnik auf, bei der Gelb durch seine hohe Sichtbarkeit zum Einsatz kommt. Kette und Greifer verbinden die technische Welt der Tiefseeforschung mit einem modernen Modeobjekt. So treffen Forschung, Fundstücke und Gestaltung aufeinander, ohne den ursprünglichen Charakter des Ortes zu verlieren.
REISE IN DIE FORSCHUNG (Spot 11)
Wo altes Wissen auf neue Vorstellungskraft trifft
Ein Meeresvulkan, der von den archaischen Naturgewalten unserer Erde zeugt. Tauchroboter, die von menschlichem Entdeckergeist erzählen. Dazwischen eine Modeinszenierung, die die Folgen unseres Konsumverhaltens thematisiert und zeigt, wie aus scheinbar Verlorenem neue Bedeutung und Schönheit entstehen kann. Im Designprojekt „Waste to Value“ der Modekommunikationsstudentin Lisa Heuckelbach verbinden sich Materialforschung, Meeresschutz und modische Formfindung. Ausgangspunkt ist die Frage, wie aus den Folgen von Überfischung und Abfallproduktion gestalterisch neuer Wert entstehen kann. Geborgene Fischernetze, die in den Weltmeeren zur Gefahr für ganze Ökosysteme werden, erhalten durch Design einen neuen Lebenszyklus. Gekrönt wird die Inszenierung durch eine skulpturale Hutkreation, die in Zusammenarbeit mit der Hutmanufaktur Hut Falkenhagen entstand. Aus einem Material, das einst als Teil eines zerstörerischen Kreislaufs im Meer zurückblieb, wird so eine Geschichte über die Beziehung zwischen Mensch und Meer, zwischen naturwissenschaftlicher Forschung, gestalterischer Transformation und verantwortungsvollem Handeln. Unterstützt wurde das Projekt von Ghost Diving Germany e. V., einer Organisation, die seit über zehn Jahren weltweit verlorene Fischernetze aus den Meeren birgt. Unser Dank gilt Kai Wallasch und Ghost Diving Germany e. V. für die Sachspende und die freundliche Zusammenarbeit.
+++ Deck 8 +++
VON FREIHEIT, LICHT UND DEM RUF DER FERNE (Spot 12)
Ein Dialog mit historischen Segeln
Zwischen den Marinemalereien des 20. Jahrhunderts entfaltet sich auf Deck 8 eine Inszenierung, in der die Sehnsucht nach Ferne und Freiheit spürbar wird. Die historischen Gemälde erzählen von der Blütezeit der niederländischen Seefahrt, als Segelschiffe die Weltmeere durchquerten und zum Sinnbild von Aufbruch, Orientierung und Entdeckung wurden. Lichtdurchlässig und kraftvoll zugleich, vom Wind gespannt oder beinahe schwerelos, formen Segel Himmel und Horizont, spiegeln Wetter, Bewegung und Weite und ziehen den Blick bis heute in die Ferne. Diese Ästhetik greift Modedesign-Student Leonard Koukal mit seinem Werk „Segelhut“ und der Inszenierung auf. Die klare Silhouette und der Farbton des Huts erinnern an ein gesetztes Segel an Bord. So werden die Gedanken von Fortbewegung und Aufbruch aus der maritimen Bildwelt in ein zeitgenössisches Design umgesetzt.
FRAGILE FORMEN & MARITIME INSPIRATION (Spot 13)
Von Schwebe, Zerbrechlichkeit und schimmerndem Glanz
Als weiterer kostbarer Schatz fügt sich die Tasche in die Schatzkammer des Museums ein. Umgeben von schimmernden Steinen und selbst mit funkelnden Details besetzt, erinnert sie an ein wertvolles Objekt. Die Inspiration dafür findet sich in der benachbarten Vitrine: Das filigrane Glasschiff verbindet maritime Geschichte mit traditioneller Glaskunst. Masten, Wanten und Segel sind vollständig aus Glas gefertigt und lassen das historische Segelschiff durch seine Transparenz und feine Struktur beinahe schwerelos erscheinen. Licht und Spiegelungen verleihen dem seltenen Exponat einen schimmernden, fragilen Charakter. Diese Eigenschaften finden sich in der Tasche wieder. Der glänzende Stoff erinnert an die Klarheit des Glases, während die reflektierenden Steine dessen Lichtspiel aufnehmen. So verbindet die Inszenierung die Kostbarkeit des Glasschiffs mit der Ästhetik eines modernen Modeobjekts.
HINTER DEM HORIZONT (Spot 14)
Wo Bilder beginnen zu erzählen
Seit Jahrhunderten versuchen Menschen, das Meer nicht nur zu bereisen, sondern auch festzuhalten. Auf Deck 8 zeugen maritime Gemälde von der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Ozean und erzählen von Sehnsucht, Freiheit und der Faszination für die Weite des Meeres. Das Gemälde „Seestück“ von Johannes Holst greift genau diese Stimmung auf: Licht, Wind und Wellen verschmelzen zu einer bewegten Szenerie, die die gewaltige Präsenz des Ozeans erfahrbar macht. Das charakteristische Farbenspiel und die Form der sich aufbäumenden Wellen dienten AMD-Studentin Jolina Lemke als Inspiration für ihren Hut „L’Onde“ (französisch für „die Welle“). Angeregt von Holsts Gemälde verbindet das Design skulpturale Eleganz mit fließender Leichtigkeit. Die dynamische Form des Huts scheint die Wellen des Gemäldes über dessen Rahmen hinaus in den Raum weiterzuführen. Auch die präsentierte Tasche greift die Farbwelt des „Seestücks“ auf: Ihr Verlauf lässt Himmel, Wasser und Licht ineinanderfließen und setzt die Bildkomposition außerhalb der Leinwand fort. Historische Malerei wird übersetzt in eine moderne Designsprache von Naturgewalt, Bewegung und menschlichem Sehnen.
JENSEITS DER SEE (Spot 15)
Maritime Muster auf neuen Wegen
Über Jahrhunderte bilden maritime Muster bis heute eine eigene Bildsprache. Sie erzählen von Fernweh, Fundstücken und Entdeckungen ferne Orte. Heute begegnen sie uns weit über die Schifffahrt hinaus und haben ihren Weg in die Mode gefunden. Die Inszenierung spielt mit diesem Wandel: Was einst eng mit dem Meer verbunden war, löst sich von seinem Ursprung und findet in einem neuen Umfeld seinen Platz.